Am Freitag, dem 06.11.2015 war es wieder soweit. Gegen 17:00 Uhr trafen sich fast 270 Raßnitzer und Gäste (darunter ca. 120 Kinder) auf dem Vorplatz der Ortsfeuerwehr. Die Kleinen waren mit bunten Lafernen, Fackeln oder elektrischen Leuchtstäben geschmückt, welche dann auch bald der Blaskapelle und der Feuerwehr mit Blaulicht in Richtung Kirche folgten. Martin – hoch zu Ross führte den Umzug an. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Raßnitz sicherten den Umzug und hatten dann auch wieder am späteren Abend ein wachsames Auge auf das Martinsfeuer. 

Nachdem die Meisten in der gut besuchten Kirche Platz gefunden hatten, hieß Pfarrer Lemke alle Gäste herzlich willkommen und stimmte die Kinder mit „Ich geh mit meiner Laterne“ auf das  bevorstehende Martinsspiel ein. Nach ein paar einführenden Worten spielten Schüler der Grundschule „Paul Maar“ unter Leitung von Gemeindepädagogin Frau Fischer die altbekannte Geschichte von Martin, dem Bettler und dem Mantel. Alle Kinder lauschten gespannt, denn auch wenn jeder die Geschichte kennt, ist es dennoch immer wieder schön, diese zu erleben. Am Ende bekamen die „Schauspieler“ viel Applaus. Dann wurde das Martinslied „St. Martin…“ mit Orgel- und Gitarrenbegleitung gesungen und die leckeren Martinsbrezeln, die von der Grundschule „Paul Maar“ und vom Kinderhort „SAMS“ gebacken wurden, geteilt -  so wie es der Brauch will. 

Im weiteren Verlauf des Abends konnte man sich bei Fettbemme und Bockwurst stärken und sich an heißen und kalten Getränken laben. Die Kinder hatten großen Spaß mit Knüppelkuchenbacken am Martinsfeuer. So klang auch dieser Abend ganz gemütlich aus.

An dieser Stelle sei allen nochmals herzlichen Dank gesagt, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen, unterstützt und geholfen haben, insbesondere den Schülern und Frau Fischer, den Hörnchenbäckern und den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. 

Auch vielen Dank allen Spendern, die uns an diesem sowie auch zu anderen Anlässen immer wieder tatkräftig unterstützen. 

Lassen Sie uns die Sache weiterhin gemeinsam angehen - damit unsere Kirche im Dorf bleibt!

 

Förderverein der St. Michaeliskirche

Daniel Voigt