Alle Plätze – sowohl zum Sitzen als auch zum Stehen -  waren mit je einem der zirka 300 Gästen besetzt; selbst die Treppe zur Empore war als letzte Zufluchtsstätte der „Platzlosen“ schnell vergriffen.

Nachdem Pfarrer Lemke die Christvesper „eröffnet“ hatte und das erste traditionelle Lied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ verklungen war,  begann auch schon das Krippenspiel. Unter der Leitung von Christian Forberg ward die Geschichte von Maria und Josef und der Geburt Jesu in einigen Szenen für einen Augenblick lebendig geworden. Musikalisch umrahmt wurde das Herz dieses Weihnachtsgottesdienstes durch Flötenmusik passender Stücke, wie „Kommet ihr Hirten“ oder „Es ist ein Ros entsprungen“ und machte es damit vollkommen.  Ja, der stimmungsvolle Kerzenschein erlosch beinah durch den tosenden Applaus des Auditoriums – Dank an die fast !!zwanzig!! talentierten Kinder der „Paul Maar“ Grundschule, welche für ihre Leistung sogleich mit kleinen Geschenken durch Herrn Pabst belohnt wurden.

Geschenke griff Herr Lemke nach der Verlesung des Evangeliums durch Frau Wollmann und sich selbst ebenso in seiner Predigt auf. So hat Gott der Welt seinen einzigen Sohn geschenkt und möchte uns allen seine Liebe geben. Und Liebe ist wohl das wichtigste Geschenk zur Weihnacht. 

Es kommt nicht darauf an, was man geschenkt bekommt, sondern dass es in dieser Welt Menschen gibt, die einander gern haben und bereit sind zu teilen. Zu teilen das, was man selbst kaum hat, doch der Nächste noch viel weniger und den Dank aus den funkelnden und lächelnden Augen des Gegenüber zu nehmen, um den Zauber der Weihnacht für diesen einen Abend zu erleben.

Was bleibt, ist noch herzlich danke zu sagen, allen, die diese Christvesper mitgestaltet und ihr einen festlichen Rahmen gegeben haben.

 

Für Förderverein St. Michaelis: 

Florian Voigt