Insgesamt beteiligten sich in diesem Jahr über 50 Gottes- und Gemeindehäuser mit Gesprächsrunden, Festen, Musik und Vorträgen. 

Förderverein und Kirchengemeinde hatten in die St. Michaeliskirche zu einem 3-teiligen Programm eingeladen. Und ca. 50 Gäste aus Nah und Fern waren dieser gefolgt. 

Um 18 Uhr begrüßte Christian Forberg die Gäste und gab einen Überblick über den bevorstehenden Abend. Danach gab es Geschichte pur – Unter dem Motto „5 Leben – 5 Tode“ berichtete Herr Forberg recht anschaulich, unter welchen Umständen die Menschen in unserer Region vor ca. 400 Jahren lebten. Die Grabsteine an der Kirche und auf dem alten Friedhof dienten hier als Anschauung und letzte Zeugen dieser vergangenen Zeit. Anschließend begrüßte auch Pfarrer Sebastian Kranich alle Gekommenen auf das herzlichste.

Dann ging es zu einer musikalischen Überleitung zum Programmpunkt 3 in der Kirche weiter. An der im vergangen Jahr restaurierten Rühlmann-Orgel unterhielt Daniel Voigt die Gäste musikalisch – mit Stücken von Bach, Mozart und Pachelbel.

Nach einer kulinarischen Pause mit Snacks und Getränken konnten sich die Gäste auf das Hörspiel „Tod der Pfarrerstochter“ freuen, welches eine authentische Geschichte aus dem Jahre 1729 erzählte. In dem Stück, welches Christian Forberg recherchiert und aufgeschrieben hat, wirken Stimmen vieler in Raßnitz wohnender Personen mit und machten die Zeit um 1729 lebendig, als die Pfarrerstochter Christiana Henschkel von ihrem eifersüchtigem Liebhaber auf dramatische Weise erschossen wurde.

Die Gäste waren begeistern und ich denke, man kann sagen, dass die Premiere der Teilnahme unserer St. Michaeliskirche an der Nacht der offenen Kirchen ein guter Erfolg gewesen ist. Vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung im kommenden Jahr. Vielen Dank an alle, die bei der Vorbereitung und Durchführung mitgewirkt haben.

 

Für die Kirchengemeinde 

Förderverein der St Michaelis-Kirche Raßnitz-Weßmar

Daniel Voigt

 Bild: Christian Forberg bei seinen Ausführungen an einem der uralten Grabsteine